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20. März 2018

Mein Kind wählt sein Outfit selbst. Ein Blick hinter die Kulissen.

Seit Ellinor laufen kann, also seit sie 11 Monate alt ist, hat sie auch einen eigenen Kleiderschrank. Damit meine ich nicht einen Schrank, wo ihre Kleidung drin ist. Den hat wohl jedes Kind. Ich meine einen Kleiderschrank für sie (statt für die Eltern), der vollständig für sie zugänglich ist, in dem sie selbstständig Ordnung halten kann, und wo sie sich jeden Morgen ihr Outfit selbst aussuchen kann.

Denn mein Kind wählt sein Outfit selbst.

Und ja, das funktioniert! Und es lohnt sich! Deshalb möchte ich euch heute ein wenig darüber erzählen, wie der Kleiderschrank aufgebaut ist, wie unser Morgen inklusive dem Anziehen aussieht, und welche Vorbereitungen notwendig sind. Denn Vorbereitung ist alles.


Ein kleinkindfreundlicher Kleiderschrank

Ich wurde ja immer belächelt, wenn ich erzählte, dass mein Kind sich morgens beim Anziehen einen Body aussuchen durfte, und abends einen Strampler. Damals war das Kind vielleicht 5-6 Monate alt. Und ja, vielleicht kann ein Baby mit 5 Monaten noch keine "echte" Entscheidung treffen. Vielleicht kann es noch gar nicht entscheiden, welcher Body schöner aussieht oder auf welchen Body es gerade mehr Lust hat. Vielleicht ist die Wahl vollkommen willkürlich. Aber es ist eine Wahl! Es ist Kommunikation und Miteinbeziehung und das Recht mitzuentscheiden über Angelegenheiten, die den eigenen Körper betreffen. Auf welcher Ebene auch immer. Und ich finde das so so wichtig! Babys wie Menschen zu behandeln, meine ich. Nicht wie Puppen. Oder dressierte Äffchen. Und entschuldigt, wenn das jetzt zu dramatisch klingt, aber ich habe das an meinem eigenen Kind erlebt, und ich finde es einfach respektlos. Und ich bin mir absolut sicher, dass schon kleine Babys merken, ob man sie mit Respekt behandelt, oder wie ein kleines unfähiges Dummerchen, das doch noch gar nichts versteht und nichts kann, außer auf Kommando lächeln bitteschön.
Aber zurück zum Thema.
Als Ellinor 11 Monate alt war, zogen wir aus unserem Schlafzimmer aus und verwandelten es in ein Kinderzimmer. Dass das Kind einen eigenen Kleiderschrank bekommen sollte, war von Anfang an klar, und ich finde, dass etwas ganz Tolles aus unseren Überlegungen entstanden ist. Wir kauften ein Eket-Regal vom Möbelschweden und hängten es so an die Wand, dass das Kind alle vier Fächer gut erreichen kann. Zwischen der Wand und dem Regal montierten wir eine Kleiderstange, ebenfalls gut erreichbar.
In die Fächer legten wir Skubb-Boxen (ebenfalls vom Möbelschweden) und ich bastelte ein paar kleine Bildchen, die dem Kind zeigen, wo die Pullover hineinkommen, wo die Socken, usw. (Die Boxen unten rechts sind ganz neu und haben deshalb noch keine Beschriftung. Dort sind Schlafanzugoberteile und -hosen in separaten Boxen, wo vorher Strampler in einer waren).

Vorbereitung ist alles

Wie oft ich diesen Satz schon zum Liebsten gesagt habe! Es ist quasi mein Lebensmotto für mein Leben mit Kleinkind. Vorbereitung ist alles. Auch für mehr Selbstbestimmung und Selbstständigkeit beim Anziehen.
Vorbereitung ist alles.

Okay. Das Ziel ist jetzt also, das Kind sich selbst ein Outfit aussuchen zu lassen, ohne sich einzumischen, die Hälfte wieder umzutauschen und am Ende doch das ganze Outfit selbst ausgesucht zu haben. Nur wie?
Natürlich kann man von einem Kleinkind nicht erwarten, vor dem Anziehen aus dem Fenster zu schauen, das Wetter korrekt einzuschätzen, und sich dementsprechend ein Outfit zusammenzustellen. Man kann auch nicht erwarten, dass das Kind zwischen unzähligen Röcken, Kleidern, Boleros, Hüten, Capes, Stulpen und Westen weiß, was man zusammen anziehen kann und was nicht, und sich am besten noch farblich abgestimmte Kleidung aussucht. Damit so ein Kleiderschrank für ein Kleinkind funktioniert, muss er so einfach, übersichtlich, ordentlich und an das aktuelle Wetter angepasst sein wie nur möglich. Hier sind ein paar praktische Tipps, wie wir Ellinors Kleiderschrank vorbereiten um ihr die größtmögliche Selbstständigkeit und Entscheidungsfreiheit zu geben.

1. Vereinfachen und Kategorisieren
In Ellinors Kleiderschrank gibt es jeweils eine Box für Socken, Strumpfhosen, Schlafanzughosen, Schlafanzugoberteile, Pullover/Strickjacken und kurze Hosen/lange Hosen/Romper, sowie die Kleiderstange für Bodys. Socken und Strumpfhosen sowie die Schlafanzüge befinden sich dabei in dem jeweils selben Regalfach. Jetzt im "Winter" (ähem) bestand ihr Tagesoutfit im Grunde aus einem Kleidungsstück pro Box/Stange:
1 langärmliger Body,
1 Pullover oder Strickjacke,
1 Strumpfhose,
1 Paar Socken,
1 Hose.
Und ja, das heißt auch, dass einige Optionen, wie jetzt im Winter zum Beispiel Kleider, gar nicht erst zur Auswahl stehen. Manchmal hole ich eins zu besonderen Anlässen heraus, oder sie verlangt selbst danach. Aber durch das Weglassen vermeiden wir eine komplizierte Extraoption, die auch noch an Bedingungen geknüpft ist ("Wenn Kleid, dann keine Hose." z.B.). Haltet es so einfach wie möglich!

2. Optionen begrenzen
Zur Zeit befinden sich in den Boxen jeweils nur 3-6 Kleidungsstücke. Das ist das, was bei uns im Moment gut funktioniert. Für andere Kinder oder ein anderes Alter funktioniert es vielleicht am Besten mit nur 2 Optionen, oder mit 10. Probiert das aus! Bei zu wenigen Optionen wird das Kind vermutlich andere Sachen verlangen, einfach alles ablehnen oder an den Kleiderschrank gehen, in dem ihr die Sachen aufbewahrt, die gerade nicht zur Auswahl stehen. Bei zu vielen Optionen entsteht vielleicht ein riesiges Chaos, weil alles ausgeräumt wird, oder das Kind kann sich nicht entscheiden und wählt in jeder Sekunde eine andere Option. Oder muss jedes einzelne Teil erst anprobieren und das Anziehen zieht sich mehr in die Länge, als euch lieb ist.

3. Vorsortieren
Wenn ihr Wert darauf legt, dass eurer Kind nicht aussieht, "als hätte es sich selbst angezogen" (Haha!), sortiert vor. Ich achte beim Auffüllen der Boxen immer darauf, dass möglichst alle Pullover mit allen Hosen zusammenpassen. Das ist nicht besonders kompliziert, weil fast alle ihrer Kleidungsstücke eher dezent und gehalten sind und auch ohne aktives Vorsortieren farblich ganz gut zusammenpassen.
Wir sortieren auch immer für das aktuelle Wetter vor. Also wärmere Hosen und Pullover, wenn es kälter ist, dünnere Pullover und Hosen und kurzärmlige Bodys, wenn es wärmer ist. Ich mache das übrigens auch mit ihren Jacken, Mützen, Schals und Schuhen im Flur. Man vermeidet so viel unnötigen Stress, wenn die geliebten Gummistiefel gar nicht erst herumstehen, wenn es draußen -10° C sind, und das Kind kann echte Entscheidungen treffen, nicht Entscheidungen, die dann für schlecht oder falsch erklärt und übergangen werden. Und das ist ja das Ziel, nicht wahr?
Wenn es dann doch passiert, dass die besagten Gummistiefel draußen stehen, obwohl es viel viel zu kalt ist, dann ist das in erster Linie mein Problem, nicht ihres. Ich habe sie draußen stehen lassen und sie hat sie gewählt. Wenn also kein wirklich guter Grund dagegen spricht und das Kind meinen Alternativvorschlag (warme Stiefel) ablehnt, dann lasse ich sie die Gummistiefel anziehen. Und weil ich immer noch die Verantwortung für das Wohlergehen meines Kindes habe, ziehen wir vielleicht 4 Paar Socken in den Gummistiefeln an. Oder ich stecke die Winterstiefel ein, wenn wir rausgehen. Aber nur weil ich es besser weiß, beraube ich sie nicht ihrer Entscheidungsfreiheit und einer wertvollen Erfahrung.

Freie Outfitwahl in der Praxis

Der Schrank ist vorbereitet -  Jetzt wird es spannend! Als allererstes haben wir dem Kind den Schrank gezeigt, erklärt, was die Schildchen bedeuten, was wo drin ist, wozu das ganze gut sein soll, und das Kind alles untersuchen, ausräumen und ausprobieren lassen. Offiziellen Zugang zu den Klamotten zu haben kam natürlich sofort gut an! Regelmäßiges Ein- und Ausräumen und Untersuchen gehört besonders am Anfang natürlich dazu, aber mir fiel auf, dass sie seitdem nicht mehr die Kommode oder ihren Kleiderschrank im großen Stil ausräumte und dabei so ein riesen Chaos hinterließ, das sie nicht in der Lage war, allein wieder zu beseitigen. Jetzt hat sie nicht nur einen guten Überblick über ihre Kleidung, sie kann auch alles ganz allein wieder ein- und wegräumen.

Zeit einplanen

Natürlich geht es so so viel schneller, wenn man einfach schnell etwas zum Anziehen auswählt, das Kind reinsteckt und in den Tag starten kann. Und sicherlich geht es manchmal auch gar nicht anders. Aber leider gehen dabei so viele Dinge verloren, die das Projekt "kleinkindfreundlicher Kleiderschrank" so wertvoll für mich/uns machen. Selbstständigkeit zum Beispiel, oder die Möglichkeit selbst zu Entscheiden, Konzentration, und zu üben, sich selbst anzuziehen. Und die vielen kleinen Gespräche am Morgen.

Wir haben das Glück, dass wir normalerweise nirgendwo zu eine bestimmten Uhrzeit sein müssen. Wenn das Kind also 10 Minuten lang jedes Paar Socken in ihrem Schrank anprobieren möchte - kein Problem! Und während sie ganz konzentriert übt, sich die verschiedenen Socken selbst anzuziehen, mache ich schon mal Kaffee oder andere Dinge auf meiner meilenlangen To-Do-Liste und komme zurück, wenn das Kind fertig ist, um mit ihr das restliche Outfit zu wählen. Ich genieße es sehr, dass wir nicht hetzen müssen. So wird das Anziehen nie zu einem lästigen Punkt auf der Tagesordnung, der eben erledigt werden muss.


Kommunikation ist alles

Was die Wahl des Outfits für uns beide eigentlich zu so einem schönen Teil des Morgens macht, ist die Kommunikation! Wir kommunizieren die ganze Zeit miteinander, anders funktioniert das auch gar nicht. Ich gebe meistens die Richtung vor ("Als erstes brauchst du einen Body. Willst du dir einen aussuchen gehen?" .... "Den gestreiften? Okay, dann häng die anderen mal wieder zurück." ... "Brauchst du Hilfe beim Anziehen?" ... "So. Jetzt hast du einen Body an! Was brauchen wir als nächstes? ...."), aber ich greife nicht aktiv ein, solange sie keine Hilfe einfordert (beim Anziehen zum Beispiel). Wir reden dabei auch über das Wetter. Wir reden darüber, dass wir im Winter unter einem Romper oder einer kurzen Hose immer eine Strumpfhose anziehen. Und Kniestrümpfe am besten. Wir reden darüber, dass eine gewählte Kombination eventuell zu warm oder zu kalt sein könnte und wie wir das verbessern könnten. Suchen Alternativen. Und Kompromisse. Aber bei allem bestimme ich nicht. Ich informiere nur. Ich mache Vorschläge. Ich navigiere. Ich wähle aus, wenn sie kein Interesse zeigt. Aber das letzte Wort hat immer sie.
Und wenn ihr gewähltes Outfit nur aus einem Body und Stulpen besteht, dann essen wir erst einmal Frühstück und reden vor dem Rausgehen noch mal darüber. Lautstarke Proteste oder totale Verweigerung gibt es nie. Warum auch? Sie weiß ja, dass das Anziehen bei uns kein Machtkampf ist.


Ellinors Woche in Outfits

Am Schluss noch die Frage, die bestimmt viele von euch interessiert: Was für Outfits wählt sich mein Kind denn nun, wenn es ganz alleine aussuchen kann?

Mir ist in den letzten Monaten aufgefallen, dass sie sehr wohl ihre Lieblingsteile hat, zu denen sie öfter greift, als zu anderen. Wie jeder Mensch, nehme ich an. Außerdem ist mir aufgefallen, dass sie ganz deutlich zu Kleidungsstücken aus Wolle - ob handgestrickt oder gekauft - tendiert. In den allermeisten Fällen wählt sie Wolle, wenn Wolle da ist. Ich habe ihr nie gesagt, welche ihrer Bodys aus Wolle und welche aus Baumwolle sind, zum Beispiel, also nehme ich an, dass es das angenehme Trageklima und/oder der Tragekomfort ist, der sie zu den Wollprodukten greifen lässt. Für mich ist es natürlich auch das schönste Kompliment, dass sie die Sachen, die ich ihr stricke, so liebt und so oft tagen will.

In der letzten Woche habe ich jeden Tag ein Foto vom Kind gemacht, um ihre gewählten Outfits festzuhalten.
Und los geht's! Ellinors Woche in Outfits:

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

1. Dezember 2015

Birdseed Ornaments | DIY

Every winter, when I was a kid, my father would make birdseed feeders from clay flower pots which he filled with birdseed and lard, and put a stick in the center of the pot (for the birds to cling on while feeding). The feeders where then hung upside down into the tree in front of our kitchen window.
It's funny how these memories sometimes come back to us years later, isn't it? This year, however, I decided to revive this tradition and make my own birdseed ornaments. Partly because this is the first time since forever that I live in a place with a tree (or anything really) near my window to hang birdseed ornaments in.

The ornaments are very easy to make and take only like 10 minutes to make, if you don't count the cooling time. I added some fresh fruit to mine, because most birdseed mixtures don't but there are birds that feed from fruit rather than seeds and nuts. I thought my birdseed ornaments should have something for every bird. Aaand they also look way better than the versions you can buy in the supermarkets. Here's how it goes:

What you need:

muffin tin
fabric ribbons or fabric strips
birdseed (I used a mixture of this and this and so far the birdies seem to love it)
1 apple
1 orange
handful of cranberries
lard (coconut oil works as well, smells better, but is also much more expensive)

How it works:


1. Cut the fruits in tiny pieces. Mix the birdseed and the fruit in a large bowl. Tie the ends of the ribbons together to form loops. The larger the knot gets the better.

2. Fill the cups about halfway and then add the ribbons. It is important that a good length of the ribbon lies inside the cup to prevent the ornament from falling to the ground when the birds are pecking away the seeds.
Then add another layer of the birdseed and fruit mixture until the cups are full. Press the seeds down a bit with a spoon to make the ornaments more compact.

3. Melt the lard or coconut oil and fill the muffin tin cups carefully using a tablespoon until the cups are filled to the brim. Leave the ornaments to cool down for an hour and then pop the whole tin into the freezer for a few hours or overnight.

4. To remove the ornaments put the muffin tin, cover a few centimeters of your kitchen sink with hot water and put the muffin tin in. Remove the ornaments quickly and put them back into the freezer until you need them.

5. Hang the birdseed ornaments into bushes or trees!


3. Januar 2014

Hooray! Curious and Catcat got featured in a magazine for the first time ever!

We got featured in a magazine! I couldn't wait to share it with you! Now, If you can speak Dutch (because Margriet is a Dutch magazine) you know that "Kerst", right there on the cover, means Christmas. And Christmas is obviously over. Well, unfortunately the magazine got stuck somewhere on its way to Germany, so I got it just now. I fear that it isn't even in shops anymore. But still: First feature in a magazine! With three pictures and everything! It's actually a really short version of my Glitter Acorn Ornaments tutorial.
It just feels amazing to flip through a magazine and see your pictures. Right there. In a magazine that everyone can buy and read.
And so you can feel excited too and get a feeling of what kind of magazine Margriet is I flipped through it for you!

18. Januar 2013

Deep Winter Favorites

Since the temperature in Berlin has dropped so low that the act of "going outside" requires extra time and advanced organizational skills the question what to wear to not die outside (ok, I might be overacting here... not sure though...) has been on my mind every single day. The challenge is to find an outfit that is comfortable and keeps you warm without letting you look like a giant ball of wool, fur and fabric. If you know that problem or plan a visit to Berlin or the Antarctic soon, here are some of my favorites to stay warm and still look great!

For the head

Cold and windy weather always lets my ears hurt, you know, from the inside not from the outside. It's a nasty pain and so you always see me wearing something to cover them. I highly recommend pompom hats for cold weather, because... I love them and because I believe everyone looks great with a pompom hat. If I don't want to ruin my hair or when I'm wearing a ponytail or a bun I go for a cute headband. I knitted one myself and sewed an invisible layer of fleece inside. It's just perfect.  Hats made from fleece or wool (or knitted ones!) are extra warm and will keep your ears warm all day.

1-Pair Skating Hat 2-snowy cedar sequined turban

For the neck

Scarves! They are not only cute but can protect you from a sore throat or the next cold or worse. You can get scarves in every size, color and material you like! Find a scarf that matches your taste and wear it every day. Or buy 10. Or start a fun DIY project! Again choose fleece, wool or knits for extra warmth. But if you're wearing a hat that covers much of your head and forehead, stay away from huge scarves or you will look like something fluffy with eyes. No, really, people want to see that you have a face (and maybe hair, too). I have a couple of different scarves to match outfits and coats, but my favorite is a not too heavy pastel knitted one like this one:

4-Cozy and Effect Scarf in Mauve

For the hands

These days I often see people with their hands turned stiff and blue and cold. Did you know that this is your body's reaction to the cold? To keep the body temperature up (and you alive) your body will give up those body parts first, which are not essential for you to survive. Like your hands for example. Scary, huh? So don't let your hands go stiff and numb! Wear gloves. Or better: mittens. I love mittens and I love the mittens from Etsy in (6) very much, they are knitted with fleece inside. Cozy!

6-Handknit Thrummed Mittens

For the feet

Winter is the season for boots of course! Boots and skinny pants, boots and tights and dresses. For cold and snowy days like these, lined and waterproof boots are best. If boots are just not option for you, go with platform shoes. They'll let your feet keep some distance from the floor and prevent the cold from creeping in from below.

8-Equinox Boots

For the legs

I love colorful tights on grey winter days, they light up my day and my mood! If it's really cold consider tights under pants or tights under tights. If there's enough space, wear warm socks in your boots. Last but not least: over-knee socks are a must-have! They look gorgeous over tights with a short skirt or dress and they keep your legs warm, what else could you want? Talking about dresses...

9-washington treeline thigh-high socks 10-Tights for Every Occasion in Mustard

Clothing

Winter is the time for layers. Between every two layers is room for air and air is a very good insulator, meaning every layer of air prevents the warmth from your body to get out and the cold from outside to get in. Awesome or what!? For example you could wear a top under a shirt under a sweater under a coat. And the layers don't even have to be superthick. Some thin layers will keep you warmer than one thick one.
Wear dresses! They are not just for summer! I think I wear more dresses and skirts in winter than in summer.  Dresses like the denim dress in (7) are great, because the sturdier fabric allows you to  wear a shirt underneath without anyone noticing, but I often still add a cardigan to the dresses. And if I'm not wearing a dress, I swear on knitted sweaters. Cozy and warm. All said.
And on top of everything goes the perfect coat. I love bright colors like red, yellow and teal for coats. I think we need some happy colors on the colorless days of winter. Find a coat that flatters your body shape. I like coats with belts like (5) or waisted coats because they never look too bulky or shapeless.


3-Knit sweater with 3/4-length sleeves  5-misty jade coat by Tulle  7-weekend picnic belted shirt dress 


And a last advice to keep warm: pocket warmers and microwave slippers!
Keep warm and thank you for reading!
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