26. Januar 2016

Entspannt Umziehen - Geht das denn?

Unser Umzug einmal quer durch Deutschland liegt nun schon über 3 Monate zurück. Wahnsinn! Es kommt mir vor, wie letzte Woche, so gut kann ich mich noch an das Kisten packen, Möbel ab- und aufbauen, die Checklisten und an Camping mit 10 Leuten in einer unrenovierten Wohnung erinnern. Anstrengend war's, aber auch lustig und turbulent.

Unser Umzug lief fast reibungslos und war sehr gut organisiert, so dass es für alle Beteiligten wirklich fast stressfrei ablief. Okay. Bis auf die Sache mit dem Umzugswagen...
Ich muss aber auch dazu sagen, dass mir Organisation wirklich liegt. Und ich liebe Kisten packen (Jaa, jaa, ich bin ein seltsamer Mensch). Und Leute umherkommandieren (Ha!). Für die, die bei dem Gedanken ans Umziehen schon Schweißausbrüche bekommen, habe ich ein paar kleine Tipps zusammengestellt, wie man den Umzug ganz entspannt, oder zumindest entspannter, meistert.

Früh anfangen

Kisten packen dauert. Und, ja, es gibt Schöneres, als wenn überall im Haus Kisten herum stehen. Aber wenn man rechtzeitig anfängt, kann man sich die Arbeit so einteilen, wie man gerade Lust hat, ganz entspannt. Bei unserem letzten Umzug habe ich ganze 4 Wochen vorher die ersten Kisten gepackt. Okay, ich war ungeduldig, aber es nimmt so viel Stress aus der Sache, wenn man vielleicht jeden Tag eine Kiste packt, statt 30 an einem Tag. Es gibt so viele Sachen, die man bis zum Umzug garantiert nicht mehr braucht. Die meiste Kleidung, Bücher, Urlaubsfotos, Sofakissen. Fang klein an. Lass dir Zeit.


Den Umzugswagen reservieren

Auch das sollte rechtzeitig erledigt werden. Besonders, wenn du am Wochenende umziehst. Sonst stehst du mit gepackten Kisten und einer Schar Umzugshelfer da. Ohne Auto. So etwas Ähnliches ist uns nämlich passiert. Okay, wir haben den Umzugswagen nicht vergessen, aber es gab da ein eher ungünstiges Missverständnis, was dazu führte, dass unser Umzugswagen eben weg war und wir kurzfristig (am Wochenende) nach einem neuen suchen mussten. Gott sei Dank ist Berlin groß und wir haben tatsächlich einen passenden gefunden. Zwar 2 Stunden später als geplant, dafür aber sogar günstiger.

Ein großzügiger Zeitplan.

Plane nicht zu knapp. Nach meiner Erfahrung dauert das Ausräumen der Wohnung meist länger als gedacht. Mit einem großzügigen Zeitplan gerät nicht gleich alles aus den Fugen, wenn irgendwas nicht so klappt wie geplant, und sein wir mal ehrlich: Irgendwas geht doch immer schief. Und dann ist vielleicht auch noch Zeit für ein gemütliches Kaffeepäuschen. Auf dem Fußboden im leeren Wohnzimmer.


Mach ein Label drauf.

Beschrifte alles. Wirklich alles. Das hilft nicht nur den Umzugshelfern beim Ein- und Auspacken (Welche Kartoninhalte sollte man vorsichtig behandeln? Wo kommt was hin? Wo ist hier das Wohnzimmer?), sondern auch dir (Wo sind meine Kaffeetassen drin? Welche Schrauben sind fürs Bett und welche für den Couchtisch?).


Durchatmen und Vertrauen

Man würde ja gerne jedem einzelnen Helfer hinterherrennen und schreien "Pass auf, da ist eine Ecke! Und jetzt schööön vorsichtig! Trag das nicht so lässig unter einem Arm, bist du denn des Wahnsinns!". Aber mit der Methode wollte man bis zum Abend dreimal das Handtuch schmeißen und sich einfach in sein bereits abgebautes Bett verkriechen, die Decke über den Kopf ziehen und warten, bis es endlich vorbei ist.
Der Trick ist Durchatmen und Vertrauen. Und deinen Helfern, bevor sie etwas anfassen, auf die freundlichste Art und Weise klar machen, dass sie diesen Tag bereuen werden, solltest du auch nur einen Kratzer an deinen Möbeln finden. Das klappt bei mir immer super.


Weitere Artikel dieser Reihe:
Entspannt umziehen - Kisten richtig packen


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