Curious and Catcat

23. Januar 2017

Making Memories | Erinnerungskärtchen DIY

Ich habe da mal was gebastelt. Mal ist gut, hat ewig gedauert.
Die Mamis unter euch wissen ja, wie das so ist mit einem Baby: Ständig lernt es etwas dazu und kann mehr und macht lauter lustige Sachen und ganz ganz viel zum allerersten Mal. Auf dem Bauch liegen, ohne sofort loszubrüllen, zum Beispiel. Auf dem Bauch liegen und lächeln. Sich in Bauchlage auf die Unterarme hochstützen. Das erste Mal in Bauchlage nach etwas greifen. Auf dem Bauch liegend mit etwas spielen... Es ist sozusagen eine ganze Flut an "Meilensteinen", jeden Tag. Weil für eine Mutter (besonders mit dem ersten Kind) lauten die Meilensteine nicht nur "Drehen, krabbeln, laufen, sprechen". Oooh nein. Nein nein nein. Letztens habe ich Ellinor in den Autositz (AKA Staatsfeind Nr. 1) gesetzt und sie hat ... gelächelt! Gelächelt statt geschrien als wäre der Leibhaftige hinter ihr her! Zum allerersten Mal! Und ja, während andere jetzt müde lächeln - für mich war das ein riesen Durchbruch im Leben meines Babys.

Der Liebste meinte letztes, man müsste sich diese Meilenstein-Momente, die großen und die etwas kleineren, doch eigentlich aufschreiben, damit man später in 10 Jahren noch weiß, was E wann gemacht, gesagt und gelernt hat.
Recht hatte er.
Also entwarfen wir ein paar hübsche Kärtchen, die nach Monaten, Kalenderwochen und Regenbogenfarben (letzteres war natürlich meine Idee!) geordnet sind, und auf denen man vorne und hinten auf 2 Zeilen kleine Notizen vermerken kann - und zwar von 2017 bis 2026! 10 Jahre lang! Irgendwann kann man dann nachsehen, was diese Woche besonderes passiert ist, was vor einem Jahr in dieser Woche und was vor 5 Jahren. So hat man nicht nur viele kleine Erinnerungen, sondern kann auch sehen, welche Entwicklung es im Laufe der Jahre gegeben hat. Natürlich geht das ganze auch mit anderen Dingen, als den Baby-Meilensteinen. Wir werden einfach immer eintragen, wenn etwas Schönes, Spannendes, Erinnerungswürdiges passiert ist. Babybezogen oder nicht. Ich freu mich drauf.

Und da ich gerne teile (und weil es so viel Arbeit gemacht hat), habe ich heute die Vorlage für alle, die auch gerne so ein schönes Erinnerungsprojekt starten wollen.


Eine kleine Anleitung:

Das PDF-Dokument besteht aus 53 Seiten: 52 Vorderseiten, mit den Kalenderwochen drauf, und eine Rückseite. Das Kartenformat, das ich verwendet habe, ist 13,75cm x 10,5cm. Das ist etwas ungewöhnlich, weil ich weiße Pappe wiederverwendet habe, die beim Basteln der Rahmen für meine Stickbilder übrig geblieben ist, und die hatte nun einmal diese Größe. Schneidet euch also, bevor ihr mit dem Drucken beginnt, 52 Karten aus dünner weißer Pappe oder stabilem Papier in der entsprechenden Größe zu und stellt vor dem Drucken diese Größe auch als Druckerpapierformat ein, sowie "Randloser Druck".
Testet am besten einmal, ob beim Drucken alles funktioniert. Dann druckt zuerst Seite 1 bis 52. Das sind alle Vorderseiten. Danach druckt ihr 52 Mal die Seite 53 auf die Rückseite aller Karten. Voilà! Fertig sind die Erinnerungskarten. Jetzt nur noch einen hübschen und leicht erreichbaren Ort zum Aufbewahren finden und fleißig Erinnerungen aufschreiben!

Viel Spaß dabei!

14. Oktober 2016

"Wie jetzt, ihr habt keinen Kinderwagen!?"

Wenn man das erste Mal schwanger ist, sieht man sich sehr schnell mit einer schier endlosen Liste an Dingen konfrontiert, die man sich für das Baby unbedingt anschaffen muss: Babybett, Wickeltisch, Windeln, Schnuller, Babykleidung, Wärmestrahler, Spielbogen, Nachtlicht, Autositz, Kinderwagen. Um hier nur ein paar zu nennen. So habe ich auch schnell herausgefunden, wie viel ein Baby eigentlich kostet, bevor es überhaupt da ist.

Ein großes Thema war da der Kinderwagen. Ein Kinderwagen gehört zur Grundausstattung, klar. Aber je länger ich darüber nachdachte, umso unpraktischer erschien mir die ganze Sache. Wo soll er stehen, wenn er nicht benutzt wird? Im Keller? In der Wohnung ist kein Platz, der Keller hat eine superschmale, steile Treppe. Da schleppe ich das Teil bestimmt nicht rauf und runter! - dachte ich mir. Preislich ist so ein Teil ja auch nicht gerade günstig. Besonders, wenn dem Liebsten, der eben beruflich mit solchen Sachen zu tun hat, wichtig ist, welche (Kunst-)Stoffe an die Haut und in die Atemwege des Babys kommen. Dann die Gehwege hier im Ort. An den meisten Stellen sind sie so schmal, dass zwei Personen gerade so nebeneinander laufen können, ohne auf die viel befahrene Hauptstraße zu kippen. An manchen Stellen geht es auch nur hintereinander. Gerne schräg und uneben und halb von Autos zugeparkt. Ich sah mich schon mit Kinderwagen einen dieser Gehwege entlang gehen, der Liebste aus Platzgründen hinter mir (Romantik pur). Vor mir ein parkendes Auto, neben mir der Feierabendverkehr, in dem ich jetzt eine Lücke abpassen muss, um mit dem Baby auf die Straße und um das parkende Auto herum zu manövrieren...

Auf meine Ankündigung hin, dass wir uns keinen Kinderwagen anschaffen werden, reagierte meine Mutter mit Unverständnis, um es mal nett auszudrücken. Stattdessen besorgten wir uns eine Babytrage und zwei Tragetücher und übten schon mal die eine oder andere Wickeltechnik mit einer Puppe.
Jetzt gab es nur noch ein klitzekleines Problem in meinem raffinierten Plan: Das Baby würde sein erstes halbes Lebensjahr im Herbst und Winter verbringen. Wie kann ich mein Kind bei Schnee und Eis tragen, dachte ich mir, ohne, dass einer von uns beiden friert? Das Internet sagte, das Baby würde von meiner Körperwärme ausreichend gewärmt und ich solle einfach die Jacke vorne auflassen. Ich. Die am liebsten im dicksten (Fake-!)Pelzmantel rausgehen würde, sobald das Thermometer unter 15°C sinkt. Ich lasse bestimmt nicht meine Jacke auf! Die Alternative, das Baby über der Jacke zu tragen und ihm einen warmen Anzug anzuziehen, schien mir wiederum reichlich umständlich. Ich stellte mir das vor, wie ein riesiges Michelin-Männchen, das mit einem kleineren Michelin-Männchen vor der Brust durch den Schnee stapft.
Ich war ehrlich gesagt ziemlich ratlos.

Dann, als hätten sie es gewusst, erreichte mich eine E-Mail von DaWanda, ob ich nicht eine Tragejacke von GoFuture with Love ausprobieren möchte. Auf jeden Fall wollte ich!
Ich suchte mir eine herrlich warm gefütterte Shell Concordia Kängurujacke in olivgrün aus, und schon kurze Zeit später brachte mir der Postbote meine eigene, wundervolle Tragejacke. Ich liebe alles an ihr! Und das sage ich nicht, weil ich es muss, sondern, weil es meine ganz ehrliche Meinung ist. Das fängt schon bei den kleinen Dingen an, wie den gefütterten Taschen. Gefütterte Taschen! Ich hatte mal in der 10. Klasse einen Wintermantel, der mit warmem Teddyfell gefütterte Taschen hatte. Ich hatte niemals kalte Hände. In den Pausen auf dem eisigen Schulhof durften sich meine Freundinnen eine Tasche "borgen", um ihre Hände zu wärmen. Es war eine tolle Zeit - bis mein Cousin an Silvester versehentlich einen Böller in eine der Taschen warf und das Teddyfell verschmorte...
Die Tragejacke funktioniert mit einem Trageeinsatz, der vorne in den Reißverschluss eingezippt wird. So hat das Kind, das unter der Jacke in der Babytrage oder einem Tuch getragen wird, genug Platz (und eine eigene Kapuze!). Man kann die Jacke von GoFuture, wenn man mal ohne Baby unterwegs ist, also auch ohne Einsatz tragen. Wie eine normale Jacke eben. Super Sache, so hat man länger was davon!
Der Knaller für mich Hochschwangere war ja auch der Schwangereneinsatz, der ebenfalls dazu gehört. Eine Baucherweiterung zum reinzippen quasi. Das Teil war meine Rettung, als aus dem Septemberbaby doch ein Oktoberbaby wurde, es plötzlich nicht mehr Sommer sondern kalt und regnerisch war, und schon längst keine meiner anderen Jacken mehr zuging. Großartig!

Die Fotos, die ihr hier seht (die mit Trageeinsatz), entstanden beim allerersten Spaziergang, den ich mit unserer kleinen Ellinor unternehmen durfte. Da war sie gerade eine Woche alt. Bis dahin hatte ich Bettruhe verordnet bekommen. Ihr erster Spaziergang war es allerdings nicht, der Papa war vorher schon einige Male mit der Babytrage unterwegs gewesen. Am Rhein und in den Weinbergen und im Ort.
Wir wählten für unseren Spaziergang das Naturschutzgebiet. Oder eher den Weg dorthin. Ich war leider noch nicht so gut zu Fuß, sodass wir auf halbem Weg wieder umgedreht sind. Schön war es trotzdem! Und als wir so (nebeneinander!) einen dieser superschmalen Gehwege entlang gingen, kam uns von vorne ein anderes Pärchen entgegen. Mit Babytrage. Wir grüßten uns nett und teilten ein wissendes Lächeln...
Tragejacke von GoFuture with love via DaWanda


12. Oktober 2016

Hallo, Kleine...

Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt, der hat es sicher schon mitbekommen. Dass ich schwanger war, sowieso. Dass sich die junge Dame reichlich Zeit gelassen hat, vermutlich auch. Und vielleicht auch, dass sie sich dann, 10 Tage über dem Termin, den Geburtstag ihres Papas für ihren großen Auftritt ausgewählt hat.

Am 4.10. kam unsere kleine Ellinor Wilhelmine Hanna auf die Welt und hat diese gleich mal ordentlich umgekrempelt. Sie hält uns ordentlich auf Trapp, aber gleichzeitig ist es viel ruhiger geworden im Hause "Curious & Catcat". Dieses Babyding läuft unerwartet entspannt und wir genießen jede Sekunde. Okay, außer der einen bestimmten Sekunde, in der das Baby von zufrieden und entspannt auf Alarm und Krawall umschaltet. Das mit dem Überraschungseffekt, das hat sie drauf. Aber genauso plötzlich schaltet sie auch wieder zurück, wenn Milch in Reichweite ist. Hach, wir lieben sie einfach.

Das zuckersüße Foto oben ist übrigens nicht bei einem Neugeborenenshooting mit professionellem Fotografen entstanden, sondern bei uns im Wohnzimmer ohne großes Fotostudioequipment und sonstigem Schnickschnack. Nur das Baby, ich und meine uralte Canon. Ich hätte nicht gedacht, dass das so einfach ist - hätte ich vermutlich auch nie ausprobiert, wenn nicht die liebe Cousine des Liebsten uns einen riesigen Karton voll Decken, Körben, Haarbändern, Mützchen und allerlei anderen Accessoires aus ihrem Fotostudio mit der Post geschickt hätte. Danke nochmal, liebe Conny, ohne dich gäbe es diese Fotos nicht!

6. September 2016

Lieblingspflaumenmus

Hallo, ihr Lieben! So als Schwangere ist man ja irgendwie ständig beschäftigt: die Wohnung vorbereiten und dabei alle Schränke und Regale neu sortieren, Babysachen waschen, spontane Näh- und Strickprojekte, den Schrank nach Kleidern durchsuchen, die noch passen und oh so viele Termine! Der Blog ist dabei in den Hintergrund getreten, und ich hoffe, ihr versteht das.

Heute melde ich mich dafür mit etwas ganz Besonderem zurück: Unserem absoluten Lieblingsmarmeladenrezept! Für den Herrn des Hauses gehört Pflaumenmus einfach zu einem guten Frühstück dazu, ich bin eigentlich kein großer Fan von (Supermarkt-)Pflaumenmus - aber wir beide lieben diese Variante! Seit drei Jahren ist dieses Pflaumenmus ein Dauerbrenner auf unserem Frühstückstisch. Wir lieben diese Marmelade so sehr, dass wir immer gleich so viel herstellen, dass wir das ganze Jahr über davon essen können. Man muss ein wenig Zeit einplanen, da das Mus für 3 Stunden in den Ofen muss. Stellt also sicher, dass ihr genug Zeit habt!


Lieblingspflaumenmus

(für ca. 4 Gläser à 250ml - 30 min Arbeitszeit - 3 h Backzeit)

Zutaten

2 kg Pflaumen oder Zwetschgen
500g Zucker
1 TL Zimt
1 Msp. Nelkenpulver
1 EL Zitronensaft



Und so geht's:



1. Den Ofen auf  175° C vorheizen.

2. Pflaumen waschen, halbieren und mit einem Pürierstab grob pürieren.
3. Zucker, Zimt, Nelken und Zitronensaft dazu geben und verrühren. Die Mischung in eine Auflaufform füllen und für 3 Stunden in den Ofen stellen. Nach ca. 1 Stunde ab und zu umrühren.

4. Während das Pflaumenmus im Ofen ist, die Einweckgläser und Deckel heiß ausspülen und bereit stellen. Sobald die 3 Stunden um sind, das fertige Pflaumenmus kurz abschmecken und evtl. nachzuckern/-würzen. Anschließend sofort in die Gläser füllen und diese fest verschließen.


Das Pflaumenmus ist mindestens 6 Monate haltbar. Wir stellen, wie gesagt, gleich einen Jahresvorrat her, und hatten bisher keine Probleme mit der Haltbarkeit.

Guten Appetit!





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